Individuelle Radreise „Masurische Impressionen“
Buchungsnr. - DNV/MZII
Entdecken Sie die Masurische Seenplatte per Rad.
Masuren - eine der schönsten Radreise-Regionen Europas und dfas beliebteste Reiseziel für Radtouristen in Polen! Entdecken Sie das „Land der Tausend Seen" und erkunden Sie vor der idyllischen Kulisse dichter Wälder, bunter Wiesen und fruchtbarer Felder eine der reizvollsten Landschaften des früheren Ostpreußens mit seiner rund 800jährigen Geschichte. Wehrhafte Burgen und elegante Herrensitze wechseln sich ab mit einsamen Bauernhöfen und romantischen Holzhäusern mit weißen Sprossenfenstern. Genießen Sie ein Picknick am See und nutzen Sie die einsamen Buchten für ein erfrischendes Bad. Eine gute touristische Struktur und eine gastfreundliche Bevölkerung runden den Aufenthalt in Masuren ab.
Die mittelschweren Rad-Strecken mit rund 250 Kilometern führen zumeist durch sanft gewelltes bis hügeliges Gelände auf z. T. sandigen Wald- und Wiesenwegensowie asphaltierten Nebenstraßen und sind für Radler mit etwas Kondition geeignet.
Reiseverlauf:
1. Tag Samstag: Anreise in die Masurische Seenplatte
Sie reisen individuell an (Alternativen nachstehend), je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder am nächsten Vormittag. Die Übernachtung erfolgt in Mragowo [Sensburg].
2. Tag Sonntag: Mragowo – Ketrzyn (ca. 55 km)
Verträumte Dörfer mit klappernden Störchen, eiszeitliche Rinnenseen, Wiesen und Felder begleiten Sie auf Ihrem Weg nach Ketrzyn [Rastenburg]. Die Wallfahrtskirche Swieta Lipka [Heiligelinde], ein barockes Kleinod, lädt zum Besuch ein. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Vielleicht haben Sie Glück und kommen in den Genuss eines kurzen Orgelkonzerts. Ein Abstecher zur gotischen Burg Rössel lohnt, bevor Sie Ihr Tagesziel Ketrzyn erreichen. In der mittelalterlichen Wehrkirche befindet sich ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs.
3. Tag Montag: Ketrzyn (ca. 60 km)
Per Rad gelangen Sie zu Schloss Steinort, einst im Besitz der Grafen Lehndorff. Trotz sichtbaren Verfalls vermittelt es noch immer einen interessanten Eindruck der früheren Pracht ostpreußischer Landgüter. Die deutsch-polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz kümmert sich seit einiger Zeit um die Restaurierung der Gebäude. Nach einem Stopp an der landschaftlich reizvollen See-Enge zwischen Mauer- und Dargainersee führt der Weg zum einstigen Führerhauptquartier Wolfsschanze. Die gewaltigen Überreste sind ein beklemmendes Mahnmal an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Ein Gedenkstein erinnert an den Widerstand vom 20. Juli 1944.
4. Tag Dienstag: Ketrzyn - Mikolajki (ca. 52 km)
Besuchen Sie in der ehemaligen Schäferei in Owczarnia das kleine Heimatmuseum, bevor Sie Ihren Weg über Nakomiady fortsetzen, wo sich ein Blick auf das kleine, renovierte Schlösschen mit seinem schönen alten Garten lohnt. In Ryn [Rhein] lohnt ein Besuch der Ordensburg, hier ist heute ein mondänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein glasüberdecktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. Wer möchte, macht noch einen Abstecher nach Zondern, wo ein Museum in einem 200jährigen Bauernhaus das bäuerliche Leben zu Großmutters Zeiten vermittelt. Am Talter Gewässer entlang - mit herrlicher Fernsicht auf die Seenplatte - geht es nach Mikolajki. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Strecke Ryn - Mikolajki mit einem Schiff der Weißen Flotte zurückzulegen.
5. Tag Mittwoch: Mikolajki (ca. 10/55 km)
Eine kurze Radtour führt zum Schwanenparadies Lucknainer See, wo sich während der Brutzeit bis zu 1.000 Höckerschwäne aufhalten. Der See, als Biosphärenreservat der UNESCO anerkannt, ist Brutplatz zahlreicher Vogelarten und Winterquartier für Zugvögel. Den Rest des Tages können Sie nach Belieben in Mikolajki, das wegen seines südlichen Flairs auch „Masurisches Venedig" genannt wird, verbringen. Hier spielt die Sage um den Stinthengst, den Sie angekettet unter einer Brücke finden. Genießen Sie einen Bummel am Hafen oder unternehmen Sie eine gemütliche Schifffahrt auf dem Spirding-See. Wer am Vortag die Strecke Ryn - Mikolajki mit dem Schiff zurückgelegt und somit einige Rad-Kilometer gespart hat, kann sich heute auch an die ca. 55 km lange Umrundung des Talter Gewässers „wagen".
6. Tag Donnerstag: Mikolajki – Aktiv-Resort Masurische Seen in Piaski (ca. 30 km)
Radtour zur altertümlichen Fähre Wierzba und Besuch der Biologischen Station Popielno. Hier wird der Tarpan, eine urzeitliche Pferderasse rückgezüchtet und ausgewildert. In Wejsuny [Weissuhnen] mit seiner hübschen, im Ordensstil erbauten Dorfkirche stehen noch einige alte masurische Häuschen vom Ende des 19. Jahrhunderts. In einem davon ist eine Heimatstube eingerichtet. Kurz danach erreichen Sie Ruciane Nida, einen beliebten Seglertreff und Urlaubsort. Über die Schleuse Guzianka kommen Sie zum Tagesziel Aktiv-Resort Masurische Seen in Piaski oder Umgebung.
7. Tag Freitag: : Rund um Piaski (ca. 42/48 km)
Die Tagesetappe verbindet Wojnowo [Eckertsdorf] auf direktem Weg mit Krutyn [Kruttinnen]. In Wojnowo liegt inmitten herrlicher Naturlandschaft das russisch-orthodoxe Kloster der Philipponen. Die sog. Altgläubigen ließen sich 1825 hier nieder. Ihre Häuser und die Holzkirche mit goldenem Zwiebelturm verweisen auf das russische Erbe der Glaubensflüchtlinge. Das ausgedehnte Waldgebiet der Johannisburger Heide wird durchzogen von der Krutynia, einem glasklaren Flüsschen, das reich an Fischen und Krebsen ist. Eine Stocherkahnfahrt gilt als Höhepunkt jeder Masurenreise. Ausgangsort ist das Dorf Krutyn, wo man u.a. auch masurische Handarbeiten, Souvenirs und Kunsthandwerk kaufen kann. Besonders reizvoll ist die Einkehr in einem Lokal mit Terrasse direkt am Fluss, wo fangfrischer Fisch serviert wird. Über Galkowo mit dem Reiterhof Gut Ferenstein und dem Forsthaus, heute ein nostalgisches Restaurant, führt die Radtour zurück ins Aktiv-Resort oder Umgebung.
Den genauen Streckenverlauf entnehmen Sie bitte der Reisebeschreibung. Abweichungen können möglich sein.
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