Individuelle Radreise „Masurische Impressionen“
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Entdecken Sie die Masurische Seenplatte per Rad.
Entdecken Sie die Masurische Seenplatte per Rad, ein unvergessliches Reiseerlebnis! - Vor der idyllischen Kulisse dichter Wälder und stiller Seen erkunden Sie in eigener Regie eine der reizvollsten Landschaften des früheren Ostpreußens und tauchen ein in deren 800-jährige Geschichte. Verkehrsarme Alleen führen durch bunte Wiesen und Felder, stille Ufer laden zum Picknick ein und einsame Buchten locken zum erfrischenden Bad. In Masuren scheint die Zeit stehen geblieben, hier kann man noch eins sein mit sich und der Natur.
Reiseverlauf:
1. Tag Anreise in die Masurische Seenplatte
Sie reisen individuell an (Alternativen siehe unten), je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder am nächsten Vormittag. Die Übernachtung erfolgt in oder bei Piaski.
2. Tag Piaski - Popiellno - Nikolaiken (ca. 25 km)
Per Rad zur Schleuse Guzianka und weiter nach Ruciane Nida, dem früheren Niedersee, ein beliebter Seglertreff und Urlaubsort. Anschließend über Wejsuny mit seiner hübschen, im Ordensstil erbauten Dorf-kirche und über die Halbinsel Spirdingswerder zur Biologischen Station Popiellno. Hier wird der Tarpan, eine urzeitliche Pferderasse rückgezüchtet und im umliegenden Waldgebiet ausgewildert. Mit einer altertümli-chen Seilzug-Fähre setzen Sie über den Beldahnsee über. Weiter geht es per Rad zum Schwanenparadies am Lucknainer See. Während der Brutzeit halten sich hier bis zu eintausend Höckerschwäne auf, sie erin-nern aus der Ferne an ein Meer voller Lotosblüten. Übernachtung in oder bei Nikolaiken.
3. Tag Nikolaiken - Ryn - Nikolaiken (ca. 45 km)
Im Laufe des Vormittags können Sie wahlweise eine Schiffsfahrt mit der Weißen Flotte unternehmen oder Sie erreichen Ryn, das frühere Rhein, per Rad. Ein Besuch der Ordensburg lohnt, hier ist heute ein mon-dänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein glasüberdecktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. In Zondern dient ein 200jähriges Bauerhaus als Museum, es vermittelt das bäuerliche Leben zu Großmutters Zeiten. Am Talter Gewässer entlang - mit herrlicher Fernsicht auf die Seenplatte - geht es zurück nach Nikolaiken, das wegen seines südlichen Flairs auch „Masurisches Venedig" genannt wird. Hier spielt die Sage um den Stinthengst, den Sie angekettet unter einer Brücke finden.
4. Tag Nikolaiken - Ryn - Ketrzyn (ca. 55 km)
Auf dem Weg nach Ketrzyn, dem früheren Rastenburg nutzen Sie nochmals die Seeseite und genießen unterwegs noch mehrmals die schöne Aussicht auf das Talter Gewässer. In Nakomiady lohnt ein Blick auf das renovierte Schlösschen mit seinem schönen alten Garten und in der ehemaligen Schäferei Owczarnia wartet ein kleines, privates Heimatmuseum auf seine Besucher.
5. Tag Ketrzyn - Wolfsschanze (ca. 60 km)
Per Rad zu geht es Schloss Steinort, einst im Besitz der Grafen Lehndorff. Trotz des sichtbaren Verfalls vermittelt es einen interessanten Eindruck der früheren Pracht ostpreußischer Landgüter. Nach einem Stopp an der landschaftlich reizvollen See-Enge zwischen Mauer- und Dargainersee führt der Weg zum einstigen Führerhauptquartier Wolfsschanke, heute Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. In der mittelal-terlichen Wehrkirche von Ketrzyn [Rastenburg] befindet sich ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs.
6. Tag Ketrzyn - Heiligelinde - Mragowo (ca. 50 km)
Über Rössel mit seiner restaurierten Ordensburg geht es zur Wallfahrtskirche „Heiligelinde", ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Durch verträumte Dörfer, Wiesen und Felder radeln Sie an eiszeitlichen Rinnenseen entlang. Unterwegs hören Sie den Kranich rufen oder beobachten Störche bei der Futtersuche. Die Stadt Mragowo [Sensburg] lädt zu einem abendlichen Bummel am Seeufer ein.
7. Tag Mragowo - Kruttinnen - Piaski (ca. 55 km)
Nach dem Besuch des farbenfrohen Bauernmarkts, wo Obst und Gemüse aus Omas Garten angeboten wird, geht es durch den masurischen Landschaftspark zur Försterei Kleinort (Museum), wo der Heimatdich-ter Ernst Wiechert geboren wurde. Anschließend erreichen Sie das beschauliche Dorf Kruttinnen, dort lädt das gleichnamige Urwaldflüsschen Kruttinna zu einer Stocherkahnfahrt ein. In und um Wojnowo [Eckerts-dorf] haben sich im 19. Jh. russisch-orthodoxe Philipponen, die sog. „Altgläubigen" niedergelassen. Sie bilden bis heute eine eigenständige Minderheit und halten an ihren religiösen Traditionen fest. Tagesziel der Etappe ist Piaski, der Ausgangsort dieser Radreise.
Den genauen Streckenverlauf entnehmen Sie bitte der Reisebeschreibung. Abweichungen können möglich sein.
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