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Raderlebnis Ukraine
Buchungsnr. - DNV/PZGU


10-tägige Gruppenreise

Fern, fern liegt die grüne, meist geträumte Ukraine, die ich Tag und Nacht vermisse... so heißt es in einem polnischen Lied. Aber so fern ist sie gar nicht: nur wenige Autostunden von Krakau entfernt erschließt sich Ihnen ihre ganze Schönheit. Die Karpaten und das Dnjestr-Tal sind ebenso landschaftliche Höhepunkte auf Ihrem Weg wie das reizvolle Podolien mit seiner spektakulären Landschaftsform. Aber auch Kulturinteressierte „gehen nicht leer aus". In  Czernowitz, Kamjanez Podilskyi und Lemberg stehen Kulturdenkmäler ersten Ranges auf Ihrem Programm.

Die Tour führt auf nahezu verkehrsfreien Straßen und Wegen durch flaches bis leicht hügeliges Gelände. Es gibt einige wenige Steigungen, die Sie bewältigen müssen, ein klein wenig Kondition ist also sicher von Vorteil.





Reiseverlauf:

1. Tag Anreise

Individuelle Anreise nach Krakau im Lauf des Vormittags. Am Mittag treffen Sie sich mit Ihrem Reisebegleiter in der Altstadt von Krakau, um 14 Uhr erfolgt die Abfahrt nach Ustrzyki (Busfahrt ca. 245 km).
Anreisemöglichkeiten:
(a) ...per PKW (Stellplatz ca. 40 Euro je Woche)
(b) ...per Flug nach Krakau
(c) ...per » Bahn nach Krakau

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2. Tag Terlo - Sambir (ca. 40 km)

Nach dem Passieren der Grenze zur Ukraine ist Ihr erster Stopp in Terlo, wo Sie auf Ihr Rad steigen. Den Bachtälern folgend radeln Sie durch die bunten Karpatendörfer. In Staryj Sambir erreichen Sie das Tal des oberen Dnjestr, am Flusslauf entlang gelangen Sie nach Sambir, wo Sie sich im Hotel am Marktplatz einquartieren.

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3. Tag Sambir - Drogobytsch (ca. 45 km)

Die Landschaft verändert sich - hier floss der Dnjestr früher durch riesige Sumpfgebiete. Durch alte Baumalleen radeln Sie nach Drogobytsch, einstmals Zentrum des Salzbergbaus. Obwohl Drogobytsch die zweitgrößte Stadt im Bezirk Lemberg ist, wirkt hier alles klein und fein, eher provinziell und verschlafen. Zahlreiche Baudenkmäler können Sie sich hier „erradeln". Ihr Hotel liegt am Stadtrand.

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4. Tag Drogobytsch - Truskawez - Dovgoluka (ca. 30 km)

Heute geht es zunächst zum großzügig ausgebauten Kurort Truskawz, der über ein Dutzend Mineralquellen verfügt. Anschließend radeln Sie durch dunkle Eichenwälder und über das verschlafene Dorf Dovgoluka zu Ihrem mitten in der Wildnis gelegenen Hotel mit Swimmingpool und kleinem Streichelzoo.

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5. Tag Dschuryn - Zalischtschyki (ca. 120 km Bus, 40 km Rad)

Heute lernen Sie die spektakuläre Landschaftsform Podoliens kennen. „Yar" bedeutet Schlucht und ist ein sehr tief in das Land eingeschnittener Bach- oder Flusscanyon. Sie folgen dem Lauf des Flusses Dschurin, der an einer Stelle einen großen Wasserfall hat. Vorbei an der Ruine der ehemaligen polnischen Festung Tscherwonograd erreichen Sie den Dnjestr, der hier ebenfalls in einem sehr tiefen „Yar" fließt. In der großen Dnjestr-Schlinge liegt „Hinterwalden" - so hieß einstmals die Siedlung der vom polnischen König eingebürgerten Sachsen.

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6. Tag Zalischtschyki - Czernowitz (ca. 25 km Rad, 30 km Bus)

Bisher waren Sie im ehemaligen Königreich Galizien unterwegs, nun sind Sie im alten Grenzgebiet, wo sich die Adelsrepublik Polen, das Russische und das Osmanische Reich getroffen haben. Das Land südlich des Dnjestr, wo Sie heute radeln, gehörte bis 1939 zu Rumänien, früher war es das von Maria Theresia in Österreich eingegliederte Kronland Bukowina. Die Hauptstadt Czernowitz ist eine Attraktion ohnegleichen: seine steinernen Zeugnisse erinnern an das „Goldene Zeitalter" der k.u.k. Monarchie, als Czernowitz die pulsierende Hauptstadt des Kronlandes war und stolz die östlichste Universität des Westens vorwies.

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7. Tag Czernowitz - Chotyn - Kamjanez Podilskiy (ca. 40 km Bus, 25 km Rad)

Über Weindörfer und Obstbaumplantagen gelangen Sie zurück ins Dnjestr-Tal. Über Chotyn ragt auf einem Felsen hoch über dem aufgestauten Fluss ein Schloss auf, das über Jahrhunderte die polnisch-türkische Grenze befestigt hat. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr letztes Ziel für den heutigen Tag: Kamjanez Podilskiy ist eine der ältesten Städte der Ukraine mit einer außergewöhnlichen Lage. Der Fluss Smotrych mäandriert hier ca. 60 m tief eingeschnitten in den Kalkstein der podolischen Platte. Eine dieser Mäander umschließt einen großen Berg, auf dem mit schweren Befestigungsmauern die Altstadt errichtet wurde. Der Zugang zu dieser strategisch so günstig liegenden Stadt wurde zusätzich durch den Bau einer Festung gesichert.

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8. Tag Kamjanez Podilskiy - Lemberg (ca. 280 km Bus, 15-20 km Rad)

Heute geht es per Bus nach Lemberg. Die wichtigste Stadt der Ukraine, ehemalige Hauptstadt Galiziens, wartet mit zahlreichen Kulturdenkmälern auf Ihre Besichtigung. Zuvor jedoch sollten Sie die ausgedehnten Grünanlagen der Stadt durchradeln, um sich auf Lembergs Altstadt einzustimmen. Der historische Stadtkern wurde 1998 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Besichtigen Sie die St.-Georgs-Kathedrale, die Bürgerhäuser und das Rathaus am Marktplatz u.v.m.

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9. Tag Lemberg - Krakau (ca. 320 km per Bus)

Den Vormittag haben Sie noch Zeit für eine individuelle Entdeckungstour. Wie wäre es mit dem Besuch des ukrainischen Nationalmuseums mit seiner großen Ikonensammlung? Am Nachmittag treten Sie die Rückfahrt nach Krakau an, wo Sie - je nach Dauer der Grenzformalitäten - am Abend ankommen. Der restliche Abend in Krakau gehört Ihnen.

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10. Tag Abreise

Individuelle Heimreise. Wir empfehlen Ihnen eine Verlängerung in Krakau, dessen gesamte Altstadt zum Welterbe der UNESCO gehört. Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung von Zusatznächten behilflich.

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Lemberg / Ukraine


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Den genauen Streckenverlauf entnehmen Sie bitte der Reisebeschreibung. Abweichungen können möglich sein.
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