Radreise Aktiv-Resort „Masurische Seen“
Buchungsnr. - DNV/ MPRR
8-tägige Radreise mit festem Standort und Ausflügen per Rad
Herzlich Willkommen im Aktiv-Resort „Masurische Seen"
Das Aktiv-Resort „Masurische Seen" liegt inmitten der Johannisburger Heide, direkt am flachen Ufer eines der schönsten Seen Masurens. Mit ihrer sportlich-lockeren Atmosphäre ist die Ferienanlage ein idealer Treffpunkt für alle, die gerne inmitten fantastischer Landschaften entspannen und in herrlicher Natur einen aktiven Urlaub verbringen möchten. - Gemütliche Zimmer, ein nettes Restaurant, wo neben deftigen masurischen Spezialitäten auch leichte Fitness-Gerichte serviert werden, und die Seeterrasse mit traumhaftem Blick über den Beldahn-See sind Garant eines gelungenen Urlaubs.
Das Aktiv-Resort ist ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Touren in die nähere Umgebung. Wer will, unternimmt einen gemütlichen Ausflug per Rad, fährt mit dem Kajak auf dem Urwaldflüsschen Kruttinna, durchquert die Johannisburger Heide auf dem Pferderücken oder versucht sich im Segeln und Windsurfen.
Im Preis enthalten ist die Nutzung vieler Sportgeräte und -einrichtungen, darunter unterschiedliche Räder wie Tourenrad, Mountainbike, Fun-Cruiser oder Tandem, der Besuch von Sauna, Dampfgrotte und Fitness-Raum, die Nutzung des Badminton-Platzes sowie Fahrten mit Kanu oder Tretboot auf dem Beldahnsee. Die nachstehend angeboten Radtouren sind lediglich Vorschläge, wie die einzelnen Tage gestaltet werden können, alternativ hierzu bieten sich interessante, täglich wechselnde Aktivitäten an, die vor Ort gebucht werden.
Reiseverlauf:
1. Tag Samstag: Anreise in die Masurische Seenplatte
Sie reisen individuell nach Piaski an, einem beschaulichen Flecken direkt am Ufer des Beldahn-Sees und unweit des beliebten Urlaubsorts Ruciane Nida gelegen.
(a) ...per PKW nach Masuren zum Aktiv-Resort (Stellplatz 25 Euro/Woche) oder nach Warschau (Stellplatz am Flughafen ca. 50 Euro/Woche).
(b) ...per Flug nach Warschau. Anschließend Bustransfer mit dem Masurenshuttle. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren.
(c) ...per Bahn über Berlin direkt nach Warschau-Centralna. Von dort Bustransfer via Warschauer Altstadt nach Masuren. Tipp: - Nutzen Sie die RIT-Fahrkarte der Deutschen Bahn zum Ausgangsort der Reise.
2. Tag Sonntag: Aktiv-Resort „Masurische Seen“ – Bärenwinkel – Pisz (ca. 45 km)
Eine Radtour führt Sie in östlicher Richtung über Wejsuny (Weissuhnen), einem alten ostpreußisches Dorf mit hübscher Kirche und schönen alten Holzhäusern, zum Aussichtspunkt „Bärenwinkel" am Spirdingsee, wo sich ein schöner Blick auf die vorbeiziehenden Segelboote und die Insel Teufelswerder bietet. Der Legende nach sollen dort böse Geister hausen; tatsächlich ließ Friedrich der Große hier einst ein Fort bauen, von dem heute noch ein paar Steine zeugen. Weiter führt die Radtour in die beschauliche Kleinstadt Johannisburg (Pisz) am Flüsschen Pisa. Das Zentrum zeigt noch immer charakteristische Motive der ostpreußischen Provinz. Sehenswert sind u.a. die Stadtkirche, die als größte Fachwerkkirche Masurens gilt, das Rathaus mit seinen bunten Blumenbeeten und einige Bürgerhäuser. Über Snopki erreichen Sie - mit schöner Bademöglichkeit unterwegs - wieder Wejsuny und das Aktiv-Resort in Piaski.
Fakultativ-Angebot: Wer will, unternimmt stattdessen eine Kajak-Fahrt durch das faszinierende Labyrinth des Urwaldflüsschens Kruttinna.
3. Tag Montag: Johannisburger Heide (ca. 55 km)
Heute gibt es wieder „Natur pur". Die Radtour führt zunächst nach Ruciane Nida [Niedersee] und anschließend weiter am Jez. Nidzkie entlang durch die riesigen Wälder des südlichen Teils der Johannisburger Heide zur Försterei Pranie. In dem kleinen Haus (heute Museum) am Niedersee, der zum Reservat erklärt wurde und für den Motorsport gänzlich verboten ist, erholte sich einst der Schriftsteller Galczynski. Im weiteren Verlauf Ihrer Radtour kommen Sie über Karwica nach Wiartel, wo fangfrischer Fisch angeboten wird. Nach einer Stärkung radeln Sie über Szeroki Bor und Ruciane Nida wieder zurück. Wer möchte, verlängert ab Karwica die Streck um ca. 15 km und fährt noch weiter südlich über Hejdyk, einem Dorf, das aus alten und zumeist gut erhaltenen masurischen Holzhäusern besteht.
Fakultativ-Angebot: Wer will, übt sich heute im Windsurfen
4. Tag Dienstag: Wojnowo – Kruttinnen (ca. 42 km per Rad)
Die heutige Radetappe führt zunächst nach Wojnowo (Eckertsdorf). Hier liegt inmitten herrlicher Naturlandschaft das russisch-orthodoxe Kloster der Philipponen. Die sog. Altgläubigen ließen sich 1825 nach ihrer Ausreise aus Russland hier nieder. Ihre Häuser und die Holzkirche mit dem goldenen Zwiebelturm verweisen auf das russische Erbe der Glaubensflüchtlinge. Über eine urige Holzbrücke gelangen Sie nach
Kruttinnen, wo das glasklare Urwaldflüsschen Kruttinna zur Stakfahrt einlädt. Dieses einmalige Erlebnis, sich von kundigen Führern nahezu lautlos durchs Wasser staken zu lassen, sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen. Die Kruttinna gilt bei Wasserwanderern als der schönste Fluss Masurens. Im kleinen Dorf Kruttinnen können Sie auf dem Markt masurische Handarbeiten, Souvenirs und Kunsthandwerk erstehen. Über Kadzidlowo mit seinem Wildpark führt die Radtour über Ukta und Wygryny zurück ins Aktiv-Resort.
Fakultativ-Angebot: Ein herrlicher Ausritt durch die idyllische Johannisburger Heide und Besuch eines historischen Jagdhofs mit Salon der Journalistin Marion Dönhoff
5. Tag Mittwoch: Fakultativer Busausflug nach Heiligelinde – Wolfsschanze
Wer möchte, verbringt den heutigen Tag mit eigenen Aktivitäten oder nimmt am fakultativen Ausflug teil, der per Bus zunächst zur Wallfahrtskirche Heiligelinde führt, ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Mit etwas Glück kommen Sie in den Genuss eines kurzen Orgelkonzerts. Nach der Besichtigung wartet die eindrucksvolle und erst vor wenigen Jahren restaurierte Ordensburg von Rößel (Reszel). Weiter geht es nach Rastenburg (Ketrzyn), wo die stattliche Wehrkirche einen Blick lohnt. Das einstige Führerhauptquartier Wolfsschanze ist die letzte Station des Ausflugs. Die riesige Anlage ist heute eine Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. Nach einem geführten Rundgang durch die Bunkerruinen erfolgt die Rückfahrt.
6. Tag Donnerstag: Popielno – Nikolaiken - Schifffahrt (ca. 29 km per Rad)
Über Weissuhnen mit seiner hübschen Dorfkirche im Ordensstil und schönen alten Holzhäusern gelangen Sie nach Popielno zur Zuchtstation des Tarpans, einer urzeitlichen Pferderasse, die hier erfolgreich ausgewildert wird. Mit etwas Glück können Sie am See-Ufer oder unterwegs eine kleine Herde beobachten. Mit einer altertümlichen Seilzugfähre (in Betrieb ab 01.06.) setzen Sie über den Beldahnsee über und erreichen den charmanten Urlaubsort Nikolaiken, wo ein Bummel am Hafen und die Einkehr in eines der zahlreichen Lokale an der Uferpromenade lohnen. Eine Schifffahrt bringt Sie am Nachmittag zum Aktiv-Resort zurück, wo ein abendliches Grillfest am See-Ufer den Tag beschließt.
Fakultativ-Angebot: Lassen Sie sich beim Segeln in Ruciane Nida den Wind der Großen Masurischen Seen um die Nase wehen.
7. Tag Freitag: Piaski und Umgebung
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Wer möchte, startet am Morgen zu einer letzten kurzen Radtour, die nochmals nach Ruciane Nida führt, einem beliebten Ferienort und Seglertreff. Hier haben Sie Gelegenheit zu einem ausgiebigen Bummel, um das eine oder andere Souvenir zu erstehen. Für einen stimmungsvollen Abschluss des Masuren-Aufenthalts sorgen eine nachmittägliche Tretbootfahrt über den Beldahn-See und ein gemütliches Abendessen auf der Terrasse des Seerestaurants. - Erholung pur in unberührter Natur.
8. Tag Samstag: Abreise
Sie reisen heute ab oder buchen stattdessen eine unterhaltsame Verlängerungswoche im Aktiv-Resort „Masurische Seen". Zum Reisebeginn bzw. Reiseende bieten sich ferner Zusatznächte in Warschau an, einer pulsierenden Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.





